Erfahrung weitergeben
Aus freigegebenen Methoden und Expertenwissen geführte Abläufe entwickeln, die erfahrene Fachleute ebenso wie neue Kollegen unterstützen.
an agentic ecosystem for safety engineering

SAFETY AI Agentic EcoSystem
Ein gemeinsamer Arbeitsbereich für Safety-Ingenieure, spezialisierte KI-Agenten und Engineering-Werkzeuge. Hier sollen Fachwissen, Nachweise und menschliche Urteilskraft zusammenkommen.
Ablauf ansehenKonzept in Entwicklung · Fiktives Beispiel
SEMTAR untersucht, wie Teams mehr Aufgaben bewältigen können, ohne Abstriche bei der im Safety Engineering erforderlichen Sorgfalt zu machen.
Erster Anwendungsbereich: RAMS für Geräte
Aus freigegebenen Methoden und Expertenwissen geführte Abläufe entwickeln, die erfahrene Fachleute ebenso wie neue Kollegen unterstützen.
Wissen, Nachweise und Arbeitsweisen über Team- und Sprachgrenzen hinweg zugänglich machen – mit passenden Zugriffsrechten für jedes Projekt.
Ingenieure früh einbinden. Ihre Rückmeldungen prägen den Arbeitsbereich, die Aufgaben der Agenten und die Prüfung der Ergebnisse.
Eine fiktive Änderung an der Flugzeugverkabelung zeigt, wie der Arbeitsbereich einen Ingenieur unterstützen könnte. Den Einstieg bilden RAMS-Analysen für Geräte: Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit und Sicherheit.

KI-generierte Konzeptbilder
Ingenieur + Planungsagent
Der Ingenieur stellt einen Plan mit der markierten Änderung der Kabelführung sowie strukturierte Verbindungsdaten bereit. Der Agent stellt die betroffenen Analysen, verfügbaren Quellen und offenen Fragen zusammen.
Analyseagent + technische Nachweise
Die Leitungen zweier Signalverbindungen verlaufen nun durch einen gemeinsamen Befestigungsbereich. Der Agent weist darauf hin, dass die bisherige Annahme ihrer Unabhängigkeit erneut geprüft werden muss und stellt die zugehörigen Nachweise zusammen. Fachleute klären, ob eine einzelne Beschädigung beide Verbindungen betreffen könnte.
Ingenieur + fachliche Prüfung
Der Ingenieur fordert eine andere Kabelführung an und dokumentiert die Begründung. Agenten bereiten die nötigen Änderungen an den Dokumenten zur Prüfung vor. Abnahme und Freigabe bleiben bei den befugten Personen.
Dieses Beispiel veranschaulicht den geplanten Ablauf. Es sind keine KI-Agenten angebunden. Geometrieanalysen, Berechnungen und tatsächliche Freigaben finden nicht statt.
Ziel ist der Weg vom hilfreichen Prototyp zum produktiven Einsatz in einer kontrollierten Umgebung. Die nötigen Nachweise müssen im Projekt erbracht und die erforderlichen Freigaben eingeholt werden.
Safety-Bewertungen und Freigaben liegen bei den Ingenieuren. Vorschläge der Agenten bleiben klar als solche erkennbar.
Jeden Entwurfsstand mit seinen Quellen, Annahmen und offenen Fragen verknüpfen. So können die Prüfenden nachvollziehen, wie die Ergebnisse zustande kommen.
Für Berechnungen und Prüfungen Engineering-Werkzeuge nutzen und die Eingabedaten sowie Ergebnisse dokumentieren. Die Antwort eines Sprachmodells allein ist kein Berechnungsnachweis.
Zunächst den Prototyp entwickeln, danach eine Variante mit lokal ausgeführten Modellen – beides ohne Kundendaten oder eingestufte Informationen. Solche Daten dürfen erst in einer entsprechend freigegebenen Umgebung genutzt werden.
Ergebnisse für vergleichbare Aufgaben anhand eines dokumentierten Ist-Zustands bewerten. Dabei Prüfung, Nacharbeit und Betriebskosten berücksichtigen und den Beitrag der KI von anderen Prozessverbesserungen unterscheiden.